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Besensportarten - ** keine HaD-Übersetzung **

Quidditch, Geschichte

Buch: QA | Kapitel: 2

Buch-Seite(n) Deutsch/Englisch: S. 4/ P. 3

Erklärung zur Bedeutung und Herkunft

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Kommentare zum Eintrag

Schon frühzeitig wollten Hexen und Zauberer, die einen Besen ihr eigen nennen konnten, diesen nicht nur als reines Fortbewegungsmittel nutzen, sondern sich auch in Geschicklichkeit und Schnelligkeit beim Besenritt mit anderen messen. Die ersten uns überlieferten Besenspiele stammen aus dem 10. Jh., wie z.B. das noch heute beliebte jährliche Besenrennen in Schweden. Das berühmte Gemälde "Günther der Gewalttätige ist der Gewinner" aus dem Jahr 1105 kündet uns von dem in Deutschland damals beliebten Stichstock. Etwa zur gleichen Zeit begeisterten sich irische Hexen und Zauberer für ihr Aingingein, ein Spiel, dessen Zauber noch heute in so manch alter Ballade spürbar ist. Creaothceann, das wohl gefährlichste aller mittelalterlichen Besenspiele, kam aus Schottland und wurde 1762 verboten. Aus dem englischen Devon ist uns Shuntbumps bekannt, das zumindest als Kinderspiel heute noch beliebt ist. Das Swivenhodge, ein Spiel aus der Region Herefordshire, wird sogar heute noch, wenn auch von der großen Masse nicht beachtet, in England gespielt. Sicher, mit dem Siegeszug des Quidditch rund um den Erdball gerieten viele Besenspiele in Vergessenheit, allerdings brachte es auch neue hervor, wie zum Beispiel das amerikanische Quodpot, welches die Amerikaner lange Zeit seiner explosiven Spielzüge wegen bevorzugten.

Stand des Eintrags: 2005-02-06 00:49:12

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