Dumbledore, Aberforth

** keine Carlsen-Übersetzung ** - ** keine HaD-Übersetzung **

Personen, Orden des Phönix

Buch: HPIV | Kapitel: 24

Buch-Seite(n) Deutsch/Englisch: S. 474/ P. 394

Erklärung zur Bedeutung und Herkunft

Aberforth – Dorf in Yorkshire (heutiger Name: Aberford)
Spekulation "aberrant" (engl.) = anormal
"Dumbledore" (region. engl.) = Hummel
– "dumble" = Hummel (von "dumb" = langsam, träge) +
"dore" = brummendes Insekt, Hummel

Kommentare zum Eintrag

Der drei Jahre jüngere Bruder von Albus Dumbledore ist ebenfalls groß und schlank, mit grauem Haar und Bart und den gleichen leuchtend blauen Augen wie sein Bruder. Von der äußerlichen Ähnlichkeiten abgesehen, waren beide jedoch sehr unterschiedlich. Aberforth wirkte als Erwachsener ungepflegt und wenig vertrauenerweckend, auch hatte er nicht viel Interesse an Büchern oder den Ideen seines Bruders. Dennoch machte er seine Ausbildung in Hogwarts zu Ende. Als die Mutter Kendra Dumbledore starb und Albus zurückkam, um die Rolle des Familienoberhaupts einzunehmen, wollte Aberforth seine Ausbildung abbrechen, um sich um seine kranke Schwester Ariana zu kümmern, konnte sich aber nicht durchsetzen. Besonders hart traf ihn das, weil er der Lieblingsbruder Arianas war und Albus eigentlich ganz andere Interessen hatte. Am Ende der Ferien kam es dann zu einem Streit der beiden Brüder und dem Freund von Albus, Gellert Grindelwald. Es endete in einem Duell, wobei Ariana versehentlich getroffen wurde und zu Tode kam. Da alle drei ihr Zauberstäbe eingesetzt hatten, konnte nie geklärt werden, wessen Fluch das Mädchen getötet hatte. Aberforth beschuldigte Albus, alleine für den Tod der Schwester verantwortlich zu sein, da er mit seinen hochfliegenden Ideen die Situation überhaupt geschaffen hätte. Darüber kam es auch bei der Beerdigung zu einem Streit, wobei Aberforth seinem Bruder die Nase brach. Offensichtlich hatten beide Brüder dann viele Jahre lang keinerlei Kontakt miteinander. Einmal erreichte Aberforth zweifelhafte Berühmtheit, als die Zeitungen über seine Verurteilung wegen Ausübung unziemlicher Zauberstücke an einer Ziege berichteten.
Als sein Bruder in den Siebzigern den Orden des Phönix ins Leben rief, schloss sich Aberforth ihm an. Moody erinnerte sich anhand eines alten Fotos, das er Harry im Hauptquartier des Ordens zeigte, an Aberforth als einen recht seltsamen Typen.
Harry begegnete dem Wirt der schmuddeligen Eckkneipe Eberkopf in Hogsmeade, als er dort Dumbledores Armee gründete, wobei er nicht wusste, dass dies Dumbledores Bruder war, etwas, das fast niemandem bekannt war.
Nach außen hin distanzierte sich Aberforth vehement von seinem berühmten Bruder, in dessen Schatten er immer immer stehen musste. Als es aber letztlich darauf ankam, trug er entscheidend zum Gelingen des Plans gegen Voldemort bei: er schickte ihnen Dobby zur Rettung, als sie in Malfoy Manor gefangen waren. Dies hatte er duch Sirius Blacks Zweiwegespiegel gesehen, den er Mundungus Fletcher abgekauft hatte. Und er stellte sich mutig den Todessern und Dementoren entgegen, als die Drei sich nach Hogsmeade wagten und dabei den Katzenjammer-Zauber auslösten. So hatte er ihnen zweimal das Leben gerettet. Im Eberkopf stellte sich heraus, dass Aberforth den einzigen geheimen Tunnel zur Schule über das Portrait seiner Schwester Ariana in den Raum der Wünsche offen hielt und so Dumbledores Armee unterstützte, obwohl er selbst schon resigniert hatte. Durch diesen Tunnel zwischen der Schule und seiner Kneipe konnten dann vor der Schlacht von Hogwarts die Schüler evakuiert werden und die Verteidiger hinein gelangen. Sein Vorhalt, sie hätten ein paar Slytherinschüler als Geiseln nehmen sollen, wurde von Harry mit dem Hinweis, dass sein Bruder Albus so etwas niemals getan hätte, abgewehrt. Während der Schlacht warf er sich in den Kampf für die Schule; erwähnt wird, dass er den Todesser Rookwood betäubte.

Stand des Eintrags: 2008-07-03 22:59:19

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