Resurrection Stone

Stein der Auferstehung - Stein der Wiederkehr

Magische Gegenstände

Buch: HPVII | Kapitel: 21

Buch-Seite(n) Deutsch/Englisch: S. 418/ P. 332

Erklärung zur Bedeutung und Herkunft

resurrection (engl.) = Wiederauferstehung + stone (engl.) = Stein

Kommentare zum Eintrag

Der Stein der Auferstehung ist ein magischer Stein, der seinem Besitzer die Macht verleiht Tote herbeizurufen. Gemeinsam mit dem Elderstab und dem Tarnumhang bildet er die Heiligtümer des Todes. Äußerlich ist er ein kleiner schwarzer Stein, auf dem das Zeichen der Heiligtümer, eine senkrechte Linie in einem von einem Dreieck umrandeten Kreis, eingeritzt ist. Nach der Legende der Heiligtümer des Todes, die im Märchen von den drei Brüdern erzählt wird, und mit dem die Peverell Brüder Antioch, Cadmus und Ignotus in Zusammenhang gebracht werden, verlangte der zweite Bruder vom Tod die Macht, andere aus dem Tod zurückrufen zu können. Der Tod nahm daraufhin einen Stein vom Flussufer und schenkte ihm diesen, nachdem er ihm gesagt hatte, dass der Stein diese Macht besitzt. Im Märchen brachte der Stein dem Bruder kein Glück, er rief seine verstorbene Geliebte aus dem Tod zurück, doch diese kehrte nicht richtig ins Leben zurück und litt unter ihrem neuen Dasein. Wahnsinnig vor unerfüllter Sehnsucht nahm sich daraufhin der zweite Bruder das Leben um ganz und gar bei ihr sein zu können.
Dumbledore, der in jungen Jahren gemeinsam mit seinem kurzzeitig sehr engen Freund Gellert Grindewald nach den Heiligtümern suchen wollte, glaubte nicht, dass der Stein wie im Märchen vom Tod, sondern von den Peverell Brüdern selbst erschaffen wurde. Anders als beim Elderstab war abgesehen von dem Märchen keine Spur des Steins der Auferstehung bekannt. Im Gegensatz zu Grindelwald, der vermutlich den Stein dazu benutzen wollte, für die Herrschaft über die Muggel eine Armee von Inferi aufzubauen, wollte Dumbledore damals den Stein um seine toten Eltern Percival und Kendra zurückzurufen, damit sie sich statt seiner um seine kranke Schwester Ariana kümmern könnten.
Viele Jahre später im Jahr 1996 entdeckte er den Stein, eingearbeitet in den Ring der Gaunts, den Voldermort in einen Horkrux verwandelt hatte. Überwältigt von der Aussicht, seine geliebten Eltern und seine Schwester wiederzusehen, steckte er sich den Ring an, anstatt vorher den Horkrux zu zerstören und die auf ihm lastenden Flüche aufzuheben. Nur dank eines Zaubertranks von Snape musste er nicht sofort sterben, sondern konnte noch etwa ein Jahr weiterleben. Als er den Horkrux mit dem Schwert von Gryffindor zerstörte, brach der Stein entlang der eingeritzten Linie in zwei Teile. Nach Dumbledores Tod erbte Harry von diesem einen Schnatz, in dem der Stein versteckt war, jedoch ohne dies erkennen zu können. Der Schnatz trug die rätselhafte Inschrift „Ich öffne mich zum Schluss“. Mit diesem Zauber wollte Dumbledore verhindern, dass sich Harry wie er selbst verführen lässt, seine Eltern mit Hilfe des Steins zur Unzeit aus dem Tod zurückzurufen. Harry entdeckte das Geheimnis des Schnatzes und damit den Stein als er auf dem Weg zu Voldemort war, um sich auszuliefern. Als er den Stein mit geschlossenen Augen dreimal in seiner Hand drehte, erschienen seine toten Eltern James und Lily, sein Pate Sirius und der kurz vorher getötete Lupin als beinah reale Wesen, um ihm Kraft und Mut zu geben, sich für die anderen aufzuopfern, und begleiteten ihn bis zu Voldemorts Lager im verbotenen Wald. Kurz bevor Harry dort vor Voldemort trat, ließ er den Stein fallen. Zu diesem Zeitpunkt war Harry der rechtmäßige Besitzer aller drei Heiligtümer und damit im Sinne der Legende auch der Gebieter des Todes. Da es Harry nie um Macht ging, hat er auch nicht die Absicht nach dem Stein zu suchen. Deshalb bleibt dieser wohl verschwunden.

Stand des Eintrags: 2007-12-12 22:33:02

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