Skeeter, Rita

Kimmkorn, Rita - Skeeter, Rita

Personen, Bücher und Zeitschriften

Buch: HPIV | Kapitel: 10

Buch-Seite(n) Deutsch/Englisch: S. 156/ P. 131

Erklärung zur Bedeutung und Herkunft

"skeeter" (slang) = Mosquito, Mücke
"skeet shooting" (brit.) = Tontaubenschießen
"Rita" – Kzf. von "Margarita" (lat.) = Perle
"Kimmkorn" – Kimme + Korn = Visierhilfe beim Gewehr

Kommentare zum Eintrag

Die 1951 geborene Sensationsreporterin ist für den Tagespropheten und die Hexenwoche ständig auf der Suche nach Skandalen und Skandälchen, von denen sie glaubt, dass ihre Leserschaft diese interessieren. Da in ihre oft verleumderischen Artikel jedoch immer wieder Insiderwissen eingestreut sind, bleiben sie in der Zauberergemeinschaft nicht unbeachtet und führen, wie im Fall ihrer verzerrten Darstellung der Muggel-Übergriffe nach dem Finale der Quidditch-Weltmeisterschaft, zu heftigen Diskussionen.
Sich selbst beschreibt die blondgelockte Reporterin in ihren Artikeln gerne als attraktiv, was bei ihrem eher groben Gesicht mit dem kräftigen Kiefer und 3 Goldzähnen Geschmackssache ist. Sie trägt eine juwelenbesetzte Brille und ihre dicken Finger enden in fünf Zentimeter langen, karmesinrot lackierten Nägeln. Auffällig sind auch ihr magentaroter Umhang und die krokodillederne Handtasche, in der sie stets ihre Flotte-Schreibe-Feder mit sich führt.
Als Rita Kimmkorn im Herbst 1994 in Hogwarts mit ihrem Fotografen Bozo für einen Artikel über die Schulchampions des Trimagischen Turniers recherchierte, nutzte sie die Gelegenheit um eine herzerweichende Story über Harry Potter zu verfassen.
Trotz des Hausverbots durch Albus Dumbledore schlich Rita Kimmkorn weiterhin in der Gegend herum, fragte, lauschte und verfasste haarsträubende Lügengeschichten über Harry, Hagrid und Hermine. Irritierend war allerdings, dass diese Artikel zumindest zum Teil auf wahren und sehr persönlichen Information beruhten.
Im Juni 1995 kam Hermine hinter Ritas Geheimnis, die ein unregistrierter Animagus ist und sich in einen Käfer verwandeln kann. Hermine fing diese "lebende Wanze" im Krankenflügel und sperrte die Reporterin in Käfergestalt in ein unzerbrechliches Einmachglas.
Unter der Drohung Rita anzuzeigen, sollte sie im nächsten Jahr auch nur einen Artikel verfassen, ließ Hermine Rita Kimmkorn in London frei.
Am Valentinstag 1996 bedienten sich Harry und Hermine ihres Wissens über Rita, als sie die arbeitslose und heruntergekommen wirkende Kimmkorn dazu zwangen, einen Artikel für den Klitterer zu schreiben, in dem Harry Potter seine eigene, wahre Version über Lord Voldemorts Wiederauferstehung den Lügen des Zaubereiministeriums entgegenstellte, die ständig im Tagespropheten zu lesen waren.
Sofort nach dem Tod von Albus Dumbledore machte sie sich daran, eine Biographie, Leben und Lügen des Albus Dumbledore, zu schreiben mit dem Ziel, sein Ansehen möglichst stark zu demontieren. Es gelang ihr, aus Teilwahrheiten lange zurückliegender Ereignisse, aus Gerüchten, Lügen und gezielter Missinterpretation von Zeitzeugen wie Bathilda Bagshot und Elphias Doge, ein Bild von Dumbledore zu schaffen, das diesen als Heuchler und Spinner zeichnete. Der Tagesprophet, der schon länger als Organ des Zaubereiministeriums Dumbledores Warnungen vor Voldemort lächerlich machte, unterstützte mit Vorabdrucken des Machwerks sowie manipulierten Interviews eine politische Stimmung, die Voldemort und seinen Anhängern in die Hände spielte. Rita Kimmkorns Klatschgeschichten kamen da sehr oft gelegen und die Dunkle Seite konnte ihren Nutzen daraus ziehen.
Daneben rächte sie sich auch an Harry, indem sie suggerierte, er habe womöglich selbst Dumbledore vom Turm gestossen und dann grundlos Snape beschuldigt. Außerdem deutet sie eine 'ungesunde…unheimliche' Beziehung zwischen Harry und Dumbledore an.

Gleich nachdem Voldemort besiegt war, schrieb sie eine Biographie über Harry Potter und arbeitete wieder als Journalistin (JKR im Interview).

Stand des Eintrags: 2008-10-06 16:27:57

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